Sauna und Legionellen
Mit Lithium-Medikamenten in die Sauna
Wenn Sie Lithiumpräparate einnehmen, ist ein Saunabesuch nur dann verantwortungsvoll, wenn Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt ausdrücklich zustimmt. Durch das starke Schwitzen in der Sauna verliert der Körper Salz – dies kann zu einer erhöhten Lithiumkonzentration im Blut führen. Die Folge kann eine Lithiumvergiftung sein.
Selbst wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt einem Saunabesuch zustimmt, bitten wir Sie dringend, folgende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten – denn Vorsorge ist besser als Nachsorge:
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Vermeiden Sie die heißesten Plätze in der Sauna (insbesondere die oberen Bänke).
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Verweilen Sie nicht länger als 10 Minuten in der Sauna.
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Trinken Sie während und nach dem Saunagang ausreichend Mineralwasser.
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Verlassen Sie die Sauna sofort, wenn Sie sich unwohl fühlen.
Einfluss der Sauna auf den Lithiumspiegel
Während eines Saunagangs verliert Ihr Körper durch Schwitzen viel Flüssigkeit – und Salz (Natrium). Um diesen Salzverlust auszugleichen, scheidet der Körper weniger Lithium aus. Da Lithium dem Natrium sehr ähnlich ist, steigt bei verminderter Ausscheidung die Konzentration von Lithium im Blut (Quelle: www.levenmetlithium.nl).
Das kann zu Symptomen wie Bauchkrämpfen, Übelkeit, Erbrechen, Zittern, Gleichgewichtsstörungen oder Verwirrtheit führen – Anzeichen, die auf eine mögliche Lithiumvergiftung hinweisen.
Auch mit Lithium-Medikation bei Thermen willkommen
Die Einnahme von Lithium schließt einen Besuch bei Thermen keineswegs aus. Sie müssen nicht zwingend die Sauna nutzen, um tiefgehende Entspannung für Körper und Geist zu erleben. In unserem Beautyzentrum erwarten Sie wohltuende Massagen, tiefenentspannende Anwendungen und verwöhnende Gesichtsbehandlungen.
Wann dürfen wir Sie bei Thermen verwöhnen?